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Die Grundidee der Wissenschaft

"Das Verhalten des gesamten Universums kann mit Hilfe von Naturgesetzen beschrieben werden."

Tatsächlich gilt das aber nur für einen Teil des Universums. Ein großer Teil des Universums verhält sich aus Sicht der Wissenschaft unbestimmt. Anstatt aber die Begrenzung des Erkenntnisprinzips klar zu erkennen, erschuf man "den Zufall" als reale Tatsache und versuchte, die Lücke mit Hilfe der Statistik zu schließen. Es entstand ein wissenschaftliches Vorgehen, das ich als "Statistik-Wissenschaft" bezeichne und das heute den größten Teil wissenschaftlicher "Forschung" ausmacht: Man ermittelt Ereignisse, die statistisch gesehen häufig im Zusammenhang auftreten und erklärt dann eins der Ereignisse zur "Ursache" der anderen. Damit sind wir bei einer weiteren ungültigen Schlussfolgerung angelangt, die in der gegenwärtigen Wissenschaft gang und gäbe ist: Das Schlussfolgern kausaler Zusammenhänge aus statistischen Korrelationen. Sobald Zufall im Spiel ist bedeutet das, dass das untersuchte System unvollständig wahrgenommen wird. Die tatsächliche Ursache könnte außerhalb der Wahrnehmung liegen oder die Ursache-Wirkung-Beziehung könnte genau umgekehrt sein. Ein Beispiel dafür ist, genetische Konstellationen als Ursache von Krankheiten anzunehmen. Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der genetischen Konstellation und dem körperlichen Zustand, aber das bedeutet keineswegs automatisch, dass die genetische Konstellation die "Ursache" ist. Dieser Fehlschluss folgt direkt aus den Irrtümern der Evolutionstheorie, welche zufällige genetische Mutationen als Ausgangspunkt aller Entwicklung annimmt. Man sieht den Fehler auch am Nutzen: Wahre Erkenntnis hat einen hohen praktischen Nutzen. Ein Flugzeug oder ein Computer basieren auf den echten Erkenntnissen der Wissenschaft und sie haben ganz unbestritten einen außerordentlich hohen praktischen Nutzen. Aber wenn man einem Menschen sagt: "Deine Krankheit ist genetisch bedingt, eine Heilung ist nicht möglich", dann ist der Nutzen gleich Null, weil der oder die Betroffene von einer Heilung damit abgeschnitten wird. Die angebliche Erkenntnis ist in vielen Fällen ein vernichtendes und manchmal auch ein Todes-Urteil. Aber obendrein ist es in den meisten Fällen auch noch falsch!

Viele der angeblich "genetisch verursachten" Krankheiten sind auf genau die gleiche Weise entstanden wie die positiven Entwicklungen der Evolution. Sie stellen praktisch eine negative Umkehrung des gleichen Vorgangs dar. "Entwicklung" (das hervorstechende Merkmal der Evolution) bedeutet eine Erweiterung von Verhaltensmöglichkeiten und "Krankheit" bedeutet eine Einschränkung von Verhaltensmöglichkeiten. Beides basiert auf dem gleichen Prinzip, aber mit Zufall hat es in beiden Fällen nichts zu tun.

Indem die Wissenschaft versucht, das Verhalten des gesamten Universums auf Naturgesetze zu reduzieren, muss sie den Teil des Universums zum Ausgangspunkt von allem anderen erklären, für den das tatsächlich gilt und das sind die einfachen, leblosen Materiesysteme. So entsteht ein Weltbild, das als Ausgangspunkt jeder Entwicklung und strukturelle Grundlage von allem die einfachen Materiesysteme annimmt und suggeriert, dass alles andere ausschließlich daraus entstanden ist und ausschließlich daraus in seinen elementaren Bausteinen aufgebaut ist. Also "unten" flitzen ein paar Atome durch die Gegend und erzeugen dabei "oben" das menschliche Bewusstsein. Da es aber mehr als offensichtlich ist, dass das Verhalten der Lebewesen keineswegs nur Naturgesetzen folgt, entstehen auf dem Erklärungsweg "von unten nach oben", also von den einfachen Materiebausteinen zum menschlichen Bewusstsein, gravierende Erklärungslücken. Diese werden durch geschickte Illusionen verborgen:

nächstes Kapitel: Der wissenschaftliche Beweis (Wissenschaft)